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Dienstag, 3. Juni 2014

Auf die richtige Einstellung kommt es an...


...Impuls zum Nachdenken

Kein Tag ist wie der andere: Es gibt Tage, da geht mir alles -selbst die größten Probleme- locker von der Hand. Und dann wieder, da läuft garnichts. Verbissen, versuche ich mich durchzubeißen...und doch komme ich nicht zu dem erwünschten Ergebnis. Warum mache ich es mir so schwer?

Heute bin ich in einem Newsletter von einem Kollegen aus Österreich auf eine Geschichte gestoßen, die mich nachdenklich gemacht hat:

Bin ich Kartoffel, Ei oder Kaffeebohne?


Einst kam ein Mann zu einem weisen Ratgeber und beklagte sich darüber, dass das Leben ihn immer wieder vor schwierige Aufgaben stellte, die ihn daran hinderten, froh und glücklich zu sein.
Der Weise füllte drei Töpfe mit Wasser, stellte sie auf den Herd und erhitzte das Wasser. In den ersten Topf legte er eine Kartoffel, in den zweiten Eier und in den dritten Kaffeebohnen. Nach einiger Zeit schüttete er die Kartoffeln in eine Schüssel, legte die Eier auf einen Teller und goss den Kaffee in eine Tasse. "Was soll das?" fragte der Mann.


Der Weise antwortete: "Die Kartoffeln, die Eier und der Kaffee waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser, ausgesetzt. Alle Drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert: Die Kartoffeln waren erst hart, danach weich. Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart. Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt. So liegt es auch an dir, welche Einstellung du zu deinem Leben hast.

Bist du eine Kartoffel, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert? 


Bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird, wenn du auf Probleme stößt?

Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen?"


Und was sind Sie?

Autor unbekannt
Quelle:
Newsletter Richard Gappmayer Trainings, Kirchdorf a. d. Krems/Österreich;
www.gappmayer-trainings.at

Freitag, 24. Januar 2014

" Auf ein Neues"...

Unter diesem Motto sind viele ins neue Jahr gestartet. Das Neue Jahr, für immer mehr Menschen kein wirklich besonderer Moment. Wie sagte ein Bekannter "war doch nur der Wechsel von Dienstag auf Mittwoch".  

War es das wirklich nur? 
Kein Schnitt? Kein Moment des Verharrens, der Besinnung oder gar des Rückblicks? Nichts? Haben Sie auch einfach nur ganz normal weiter gemacht? Keine Reflexion? Keine Ziele fürs neue Jahr?

Nicht dass ich etwas gegen Routinen hätte. Im Gegenteil. Vor allem seit uns die Neurowissenschaftler erklärt haben, wie (überlebens-)wichtig sie für uns Menschen sind. Tagtäglich sind wir mit unzähligen Entscheidungen konfrontiert. Gut wenn wir dann nicht auch noch über die ganz banalen Dinge nachdenken müssen und diese einfach nur routiniert "abspulen" können. Unangenehm wird es immer dann, wenn Routinen uns blockieren. Wenn sie uns abhalten. Wovon? Zum Beispiel von Dingen, die wir neu angehen wollen.  

Haben Sie wirklich keine Ziele für 2014?  
Ich meine nicht die üblich guten Vorsätze wie "abnehmen, aufhören zu rauchen, mehr Sport machen, mehr Zeit für die Familie" im privaten Bereich, die meist schon in der ersten Januarwoche vergessen sind. Oder gebetsmühlenhaft wiederholte Unternehmenesziele wie z.B. mehr Kundennähe, mehr Kunden-orientierung, etc... Aus diesen Absichtserklärungen wird in den seltesten Fällen etwas. Warum? 

Gibt man bei Google "Ziele erreichen" ein, so erhält man eine gigantische, eine schier endlose Trefferliste.  Den meisten Einträgen gemein ist der Hinweis auf das "SMART"
(SMART steht für Spezifisch, Messbar, Akzeptabel/Attraktiv, Realistisch, Terminiert) Modell , welches hilft, Ziele richtig zu formulieren. Es ist zu vermuten, dass die SMART Formel - dank Internet - bekannt ist. Trotzdem scheitern viele mit der Umsetzung ihrer Ziele. Woran liegt es? 

Mit der SMARTEN Formulierung ist es nicht allein getan. Jetzt sind wir wieder bei uns und unseren Routinen und Gewohnheiten. Sie stehen uns bei allem Neuem im Weg. Will man sich ein neues Vorgehen, eine Angewohnheit antrainieren, ist es notwendig durch regelmäßiges Wiederholen, alte Gewohnheiten zu durch-brechen, zu ändern. Unser Gehirn braucht Zeit, sich auf das Neue einzustellen. So wie wir z.B. Zeit gebraucht haben, sprechen, gehen oder Autofahren zu lernen. Für Neues brauchen wir Zeit und Raum für Wiederholung. Bleiben wir am Ball, trainieren wir uns so neue Gewohnheiten an. Je öfter, desto besser... Aber das klappt auch nicht immer. Warum?

Ein wichtiger Aspekt beim Festlegen von Zielen wird gerade in Unternehmen immer wieder vernächlässigt: die Relevanz der Ziele für die Mitarbeiter und deren Identifikation mit denselbigen. Viele Unternehmen legen die Ziele immer noch ohne direkte Einbeziehung der betroffenen Mitarbeiter fest. Kein Wunder, dass sie sich nur bedingt mit diesen Zielen identifizieren, Verantwortung übernehmen und sich engagiert für die Zielerreichung einsetzen. Das große Ziel am Ende nicht erreicht wird. Warum nicht mal die Mitarbeiter bei der Festlegung der Ziele für mit einbeziehen?

Plädoyer für Reflexion - ob zum Jahresende oder zwischendurch

Solange wir nicht darüber nachdenken wie wir Dinge tun, gibt es genau eine Möglichkeit, diese Dinge zu tun: nämlich so, wie wir sie immer tun.

 


Noch ein Tipp:
Für App Fans gibt es die App good habit maker, die bei der Umsetzung privater Ziele hilfreich sein kann.
Kennen oder haben Sie vielleicht sogar schon eine App, die bei der Realisierung unternehmerischer Ziele hilft?